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Weinhändler Hawesko im dritten Quartal mit zweistelligem Wachstum trotz schwächerer Nachfrage im Versandhandel

(November 02, 2000) – Jahresumsatzprognose 2000 auf DM 450 Millionen nach unten revidiert
– Für 2001 weiteres Wachstum und deutliche Ergebnissteigerung erwartet


Hamburg, 2. November 2000 – Die Weinhandelsgruppe Hawesko Holding AG (HAWG.F, 604270) konnte im Geschäftsjahr 2000 im traditionell schwachen dritten Quartal zwar ihr Geschäft ausweiten, musste dabei aber aufgrund von Anlaufkosten und einer spürbaren Zurückhaltung im Kundenkaufverhalten des Weinversandhandels-Markts einen Periodenverlust hinnehmen. Die Gruppe teilte bei Vorlage des Neun-Monats-Berichts (zum 30. September) mit, dass der Konzernumsatz im dritten Quartal (1. Juli bis 30. September) um 28% gesteigert werden konnte; bereinigt um die zum 2. September 1999 hinzugekommene Wein-Wolf-Gruppe betrug der Zuwachs 15%. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) lag im dritten Quartal bei DM –4,9 Millionen (Vorjahreszeitraum: DM 1,0 Millionen). In Anbetracht des Geschäftverlaufs im dritten Quartal revidierte der Vorstand seine Umsatzprognose für das gesamte Geschäftsjahr 2000 von bisher DM 470 Millionen auf DM 450 Millionen nach unten und gab weiter bekannt, dass sich die aktuellen Kapitalmarkterwartungen an die diesjährige Ergebnisentwicklung aus seiner Sicht nicht erfüllen lassen werden. Für das Geschäftsjahr 2001 wird hingegen von einem 10%igen Umsatzzuwachs und einer überproportionalen Ergebnissteigerung ausgegangen.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres wuchs der Umsatz des Konzerns um 30% auf DM 277,1 Millionen, bereinigt um die Wein-Wolf-Gruppe um 7%. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) des Konzerns belief sich im gleichen Zeitraum auf DM - 0,9 Millionen (Vorjahreszeitraum DM 13,2 Millionen). Es wurde in den Segmenten Versandhandel/E-Commerce und Großhandel maßgeblich geprägt durch die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2000 sowie im Segment Versandhandel/E-Commerce zusätzlich durch die investiven Ausgaben für den Aufbau von Carl Tesdorpf – Weinhandel zu Lübeck, das Österreich-Geschäft und den E-Commerce-Auftritt.

Hawesko-Vorstandsvorsitzender Alexander Margaritoff: "Das erfahrungsgemäß schwächste Geschäftsjahresquartal liegt nun hinter uns – in einem insgesamt für die Hawesko-Gruppe nicht einfachen Jahr. Ob wir ein zufriedenstellendes Ergebnis erreichen können, hängt wesentlich von einem guten und reibungslosen Verlauf des Weihnachtsgeschäfts ab. Mit zahlreichen Optimierungsmaßnahmen haben wir die Weichen dafür gestellt."