News & Events
 
Hawesko baut seine Stärken aus

(April 28, 2004) - Cashflow auf Rekordhöhe, Umsatz- und Ergebnisplus
- Kapitaleffizienz gesteigert
- Umsatz- und Ergebnissteigerung auch für 2004 angestrebt

Hamburg, 28. April 2004. Die Weinhandelsgruppe Hawesko Holding AG (HAW DE, HAWG.DE, DE0006042708) hat heute auf ihrer Bilanzpressekonferenz in Hamburg ihren Geschäftsbericht 2003 mit vollständigem Jahresabschluss sowie ihren Drei-Monats-Bericht 2004 (für den Zeitraum Januar bis März) vorgelegt. In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte der Konzern den Umsatz um 1 % auf Euro 64,5 Mio. (Vorjahr: Euro 63,8 Mio.) und das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) um rund 9 % auf Euro 1,8 Mio. steigern. Das Konzernergebnis nach Steuern und Minderheitsanteilen ging aufgrund von Non-Cash-Finanzaufwendungen um Euro 0,2 Mio. auf Euro 0,4 Mio. zurück. Zum Quartalsstichtag 31. März 2004 beliefen sich die Finanzschulden auf Euro 26 Mio., den niedrigsten Stand seit 1999. Im ersten Quartal 2004 wurde zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens in einem ersten Quartal ein positiver Free-Cashflow erwirtschaftet; dieser Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit abzüglich Investitionen und gezahlter Zinsen belief sich auf Euro 1,6 Mio.
Der endgültige Jahresabschluss bestätigte die bereits mitgeteilten Geschäftszahlen für 2003: Trotz der anhaltenden Konsumflaute und eines 4%igen Rückgangs des deutschen Weinmarkts insgesamt konnte der Konzernumsatz um mehr als 4 % auf Euro 278,8 Mio. erhöht und das Betriebsergebnis (EBIT) des Konzerns sogar überproportional gesteigert werden: um 7 % auf Euro 15,1 Mio. (Vorjahr: Euro 14,1 Mio.). Durch den deutlich reduzierten Finanzierungsaufwand konnte auch das Konzernergebnis nach Steuern und Fremdanteilen gesteigert werden: um 34 % auf Euro 6,1 Mio. (Vorjahr: Euro 4,5 Mio.). Das Ergebnis pro Aktie belief sich 2003 auf Euro 1,37 (Vorjahr: Euro 1,05). Infolge der Reduzierung der Warenbestände sank die Bilanzsumme um 6 % auf Euro 158,5 Mio. Der Free Cashflow hat sich 2003 von Euro 8,9 Mio. im Vorjahr auf nunmehr Euro 16,8 Mio. nahezu verdoppelt und damit das höchste bisher vom Konzern verzeichnete Niveau erreicht.
Der Hawesko-Vorstandsvorsitzende Alexander Margaritoff hob hervor, dass Wachstum und Marktanteilsgewinne der Hawesko-Gruppe auch im Jahr 2003 unter weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen - sowohl was die Verfassung der Weinbranche als auch was das Konsumklima angehe - erreicht worden seien. Die Weinwelt habe sich in den letzten Jahren zum Teil dramatisch verändert, indem das weltweite Produktionsvolumen an hochwertigen Weinen stark ansteige und gleichzeitig die globale Nachfrage nicht Schritt halte. In Deutschland komme noch die Kaufzurückhaltung hinzu. Dementsprechend hätten große Discounter und Supermärkte Marktanteile hinzugewonnen, während Weine in gehobenen Preiskategorien zurzeit deutlich schwerer zu verkaufen seien. Somit komme es einerseits dazu, dass durch das preiswerte Angebot neue Käuferschichten an den Wein herangeführt würden, andererseits aber der Markt bereinigt werde. Beides werde von Hawesko als Chance begriffen. Die Gruppe sei gerade jetzt - entgegen dem Trend - erfolgreich, weil sie ihren langfristigen Fokus nie verlassen habe: erfolgreiche Bahnung und Nutzung der Wege zum Konsumenten, kraftvolle Positionierung im Markt für hochwertige Weine, starke betriebswirtschaftliche und finanzielle Grundlagen.
Dass es der Hawesko-Gruppe auch 2003 gelungen ist, diese Grundlagen weiter zu stärken, belegte Finanzvorstand Sven Ohlzen anhand des Jahresabschlusses. Beispielsweise sei die erhöhte Effektivität der Werbemaßnahmen oder die gesteigerte Effizienz von Auslieferung und Logistik an den niedrigeren Aufwendungen in den entsprechenden Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung abzulesen. Auch das seit drei Jahren besonders intensiv betriebene Working-Capital-Management habe sich in der Bilanz positiv niedergeschlagen: So habe die Kapitaleffizienz seit 2000 kontinuierlich gesteigert werden können - der Gesamtkapitalumschlag 2003 betrage 1,8 (Vorjahr: 1,6), so seien die Finanzschulden in drei Jahren um insgesamt mehr als Euro 25 Mio. abgebaut und die Eigenkapitalquote auf über 40 % erhöht worden. Der Free-Cashflow sei seit fünf Jahren positiv und habe sich seit drei Jahren auf hohem Niveau gehalten: 2003 habe Hawesko zuletzt aus Euro 100 Umsatz mehr als Euro 6 netto liquide Mittel erwirtschaftet - was eine wesentliche Voraussetzung für kontinuierlich hohe Dividende ohne Substanzverzehr bilde. "Finanzielle Stärke", sagte Ohlzen, "ist in einem solch schwierigen Konsumumfeld wie gegenwärtig einer der wichtigsten Wettbewerbsvorteile von Hawesko."
In seinem Ausblick auf 2004 prognostizierte Vorstandsvorsitzender Margaritoff für den Konzern eine nochmalige Umsatz- und Ergebnissteigerung bei weiterhin soliden Bilanzrelationen. "Dass unser Markt sich gegenwärtig relativ stark wandelt", so Margaritoff, "können wir nicht nur besser verkraften als andere - wir können davon sogar profitieren." Auf längere Sicht gesehen, betonte er, werde der deutsche Weinmarkt im Rahmen der Gesamtentwicklung des Weltweinmarkts eine bedeutsame Rolle spielen - mit 11 Millionen Hektoliter sei Deutschland schließlich noch vor Großbritannien und den USA größter Weinimporteur der Welt. Hawesko werde auf Basis seiner bewährten Konzepte seine starke Position in Deutschland weiter ausbauen - und zu gegebener Zeit eine solche Position auch in europäischen Nachbarländern aufbauen.
Die Hawesko Holding AG ist führender Anbieter von qualitativ hochwertigen Weinen und Champagnern. Ihre Vertriebskanäle sind Versandhandel/E-Commerce (insbesondere Hanseatisches Wein- und Sekt-Kontor), Weinfacheinzelhandel (Jacques' Wein-Depot) und Großhandel (Wein Wolf und CWD Champagner & Wein Distributionsgesellschaft). Die Gruppe beschäftigte im Durchschnitt des letzten Geschäftsjahres 568 Mitarbeiter. Die Aktien der Hawesko Holding AG werden außer an der Hanseatischen Wertpapierbörse Hamburg im SDAX-Segment der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

#     #     #

Der vollständige Geschäftsbericht 2003 sowie Drei-Monats-Bericht 2004 können unter http://www.hawesko.com, "Investor Relations" --> "Finanzinfos" --> "Finanzberichte" abgerufen werden.
 
Herausgeber:
Hawesko Holding AG
Postfach 20 15 52    
20205 Hamburg
 
Internet:
http://www.hawesko.com 
(Firmeninformationen)
http://www.hawesko.de    
(Online-Shop)
http://www.jacques.de      
(Informationen Jacques' Wein-Depot)
 
Presse/Medien:     
Vera Maria Bau,
VMB Consulting   
Tel. (0228) 4496 220    
Fax  (0228) 4496 298    
e-mail: vmb@nsag.de    

Investor Relations:
Thomas Hutchinson,
Hawesko Holding AG
Tel. (040) 30 39 21 00
Fax  (040) 30 39 21 05
e-mail: ir@hawesko.com