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Ad hoc: Hawesko: Steuergesetzänderung wird 2007 belasten

(July 09, 2007) - Steuerreformgesetz verursacht Sonderabschreibung der aktiven latenten Steuern

Hamburg, 9. Juli 2007. Die Weinhandelsgruppe Hawesko Holding AG (HAW GR, HAWG.DE, DE0006042708) gibt bekannt, dass sie infolge der am 6. Juli 2007 vom Bundesrat gebilligten Steuerreform für das Geschäftsjahr 2007 ein um € 3 Mio. geringeres Konzernergebnis nach Steuern erwartet. Diese Verminderung resultiert aus einer außerplanmäßigen Abschreibung der aktiven latenten Steuern in der Hawesko-Konzernbilanz: Der in diesem Bilanzposten verkörperte erwartete Vorteil aus steuerlich nutzbaren Firmenwerten wird aufgrund des künftig niedrigeren Steuersatzes nun mit einem geringeren Wert anzusetzen sein. Die Abschreibung wird im 2007er Abschluss als zusätzlicher Steueraufwand verbucht werden, aber keinerlei Auswirkung auf den Cashflow, auf die Liquidität oder auf die Dividendenfähigkeit des Hawesko-Konzerns haben. Aus dem operativen Geschäft erwartet der Vorstand für 2007 weiterhin eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr (€ 303 Mio.) und ein EBIT auf Vorjahresniveau (€ 18,6 Mio.).
 
Für die Folgejahre ab 2008 geht der Hawesko-Vorstand davon aus, dass sich allein aufgrund des geringeren Steueraufwands - die geschätzte Steueraufwandsquote sinkt von 40 % auf ca. 33 % - das Konzernergebnis nach Steuern entsprechend nachhaltig erhöhen wird.
 
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